Douglas Mandry

DIE BIOGRAFIE

Douglas Mandry ist ein Schweizer Künstler, der 1989 in Genf geboren wurde. Heute lebt er in Zürich.

Nachdem er seinen BA in visueller Kommunikation mit Auszeichnung an der ECAL Lausanne abgeschlossen hatte, wurden seine Arbeiten in ganz Europa ausgestellt und veröffentlicht – unter anderem im C/O Berlin, im Kunsthaus Wien, im Foam Museum Amsterdam, auf der Plat(t)form15 im Fotomuseum Winterthur, bei den Swiss Design Awards auf der Art Basel und beim Swiss Photo Award. Er war dreimal für den Paul Huf Award nominiert – in den Jahren 2015, 2016 und 2019. 2019 war er außerdem unter den Nominierten für den Prix Pictet Commissions. Sein jüngstes Werk „Monuments“ wurde mit dem Foam Talent Award ausgezeichnet und wird in der Magazinausgabe sowie in der Wanderkollektivausstellung in Amsterdam, Berlin und Paris vorgestellt.

Douglas Mandry untersucht die Aspekte des fotografischen Mediums – der mechanischen Aufzeichnung der Realität. So hinterfragt er unser Verhältnis zu Erinnerung, Technologie und Natur im Anthropozän. Er experimentiert mit fotografischen Techniken und manchmal auch mit selbst erfundenen Verfahren, benutzt das Medium als Rohmaterial, dehnt es, bearbeitet es nach ausgewählten Prozessen, um eine kritische Distanz zu den ursprünglich der Fotografie zugeschriebenen indexikalischen Qualitäten zu erreichen. Auf diese Weise strebt er eine neue Typologie von Objekten an – irgendwo zwischen Zwei- und Dreidimensionalität –, indem er Bilder mit nicht-fotografischem Material vermischt. Im Ergebnis ist sein Werk ein Versuch, Fragen nach Materialität und Greifbarkeit in einer Welt der permanenten Bildproduktion aufzuwerfen.

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Die Zusammenarbeit

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EIN EINBLICK

„Für mich hat Swissness zwei Seiten. Einerseits ein großer Respekt für Tradition, Know-how und das Handwerk. Andererseits ein ausgeprägtes Interesse an Fortschritt in technologischer Präzision und Entwicklung. Zwei Seiten, die in einem gemeinsamen Konzept wirklich gut funktionieren.“

„Wenn ich mir eine Landschaft ansehe, fange ich automatisch an, die gesehenen Formen und Kurven zu vereinfachen. Sobald ich diesen Ort oder dieses spezielle Naturschauspiel eingefangen habe, arbeite ich damit. Ich verändere es immer wieder und beachte dabei das abstrakte oder vereinfachte Bild, das ich von diesem Ort im Kopf habe.“

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